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Julians Stern

Märchenbuch
Cover und Grafiken: Gaby Hylla
1. Auflage

  Axiomy-Verlag, Königstein
ISBN Print: 978-3-945618-76-9
ISBN eBook (epub): 978-3-945618-77-6
ISBN eBook (pdf ): 978-3-945618-78-3
Hardcover, 75 Seiten

Der kleine Sternengucker Julian begegnet in diesem Buch vielen Märchengestalten wie dem dicken Waldhüter, dem kleinen Brillentöter, einem entlaufenen Weihnachtsbaum und vielen kleinen Bücherwürmern. Bist du auch ein Bücherwurm? Dann bist hier gerade richtig! Suche dir einen Stern, nimm auf ihm Platz und lies die Geschichten um die langsamste Oma der Welt, dem tapferen Engelchen und dem kleinsten Königreich der Welt und vielen Märchen und Geschichten mehr.

Trailer zum Buch

Grafiken zu den Märchen im Buch
Der kleine dicke Waldhüter
Der kleine dicke Waldhüter
Der entlaufene
Weihnachtsbaum
Der entlaufene Weihnachtsbaum
Das Igelnest von Weckhoven
Das Igelnest von Weckhoven
Der Märchenvogel

Der Märchenvogel
Die wandelbaren Kleider

Die wandelbaren Kleider


Rezension von Peter Hoeft:

19 Geschichten für Julian
In ihrem Buch "Babymäuschen" hat uns die Wuppertaler Autorin Angelika Pauly "die Weisheiten eines Ungeborenen" in Tagebuchform nahe gebracht. Dieses Ungeborene ist nun auf der Welt, und zu Weihnachten 2016 hat die stolze Oma ihrem Enkelkind Julian ein Geschichtenbuch geschrieben und gewidmet! Eine tolle Idee, wie ich finde! 19 zauberhafte Geschichten erzählt sie ihm und uns, etwa vom Märchenvogel, vom dicken Waldhüter, vom kleinsten Königreich der Welt, vom Wickelclown, vom entlaufenen Weihnachtsbaum und nicht zuletzt von der langsamsten Oma der Welt. Möge nicht nur Enkel Julian, sondern auch viele andere Kinder sich bezaubern lassen von Angelika Paulys neuem Buch, an dem auch junggebliebene Erwachsene ihre Freude haben dürften. 5 Sterne für ein gebundenes, schön gestaltetes Buch  aus dem jungen Axiomy Verlag.



Rezension von Frau DDr. Christine Michelfeit:

Angelika Pauly hat wieder einmal ein köstliches Kinderbuch geschrieben und ihrem Enkel  Julian gewidmet.

Und mit Julian fangen ihre Erzählungen auch an, das Titelbild zeigt einen  kleinen Jungen, der im Mittelpunkt des Himmels auf einem Stern sitzt. Aber Julian lebt bei uns auf der Erde, er ist ein Baby, das ohne seinen geliebtem Stern , einer Spieluhr, nicht schlafen kann. Er braucht dazu die wunderschöne Melodie der Spieluhr .Und während er schläft fährt das Buch weiter fort mit Erzählungen von besonderen Ereignissen, die nicht erklärbar sind.

Wieso wird der kleine unschuldige  Bub zum „Brillentöter“? Es fing so harmlos  an. Erst zerbricht er aus Versehen Omas Brille, dann findet er solchen Spaß daran, dass er alle Brillen zerbricht. Erst die der Nachbarn, dann die Brillen der Einwohner der Stadt und immer weiter und weiter und niemand kann ihn aufhalten, die ganze Welt wird bald brillenlos. Und     überall zwischen Erde und Himmel geschehen andere sonderbare Dinge. Da ist einmal der kleine Weihnachtsbaum, dem es nirgends  passt. Erst ist es ihm in der warmen Stube zu heiß, so er flüchtet er zur Tür hinaus und wird vom Sturm zum Nordpol geflogen. Dort wiederum ist es ihm zu kalt, er flüchtet hinaus in die Arktis und wäre beinah erfroren, wenn ihn nicht der Weihnachtsmann gerettet und in seine Werkstatt mitgenommen hätte. Da ist dann noch das kleinste Königtum der Welt, die langsamste Oma oder der Meeresfesthalter, der verhindert, dass sich das  Meer zurückzieht. Aber Angelika Pauly ist nicht nur eine gute Schriftstellerin,  sondern auch eine studierte Mathematikerin, die gerne ihre eigene Spur hinterlässt.

Und so schreibt sie „eine Geschichte für Kinder, die nicht gerne rechnen“ und lässt sie ein bisschen herumraten. Julian ist inzwischen älter geworden und braucht seinen Stern nicht mehr, aber er hilft damit einer Igelmutter, deren Kinder auch nicht schlafen wollten. Er holt den Stern und seine Musik bewirkt dasselbe Wunder. Aber dann entfernt sich der Stern für immer, nur manchmal erklingt seine Musik leise in den nächtlichen Gärten.

Wieder einmal hat Angelika Pauly ihre unerschöpfliche Fantasie klingen lassen und ein Buch für alle geschaffen, die vielleicht auch nicht einschlafen können oder wollen. Sie selbst schreibt dazu:“Auch in der heutigen Zeit hungern die Menschen … nach Nahrung für die Seele und daher entstand dieses Märchenbuch. Denn ohne Geschichten und Märchen ist das Leben doch gar so trübe.“

Christine Michelfeit


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