Wanderstedt - Ansichten einer Seelenstadt

Wanderstedt
Ansichten einer Seelenstadt

Geest-Verlag, Vechta, April 2005, ISBN 3-937844-57-0
Titelgrafik von Marion Hallbauer
144 Seiten, 10 €

erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Geest-Verlag


Klappentext zum Buch:
Angelika Pauly ist in Wuppertal und weit darüber hinaus keine Unbekannte mehr. Seit Jahren an
Borderline erkrankt, baute sie in Wuppertal u.a.eine Selbsthilfegruppen zusammen mit anderen
Erkrankten auf. Bereits mit dem ersten Buch durchbrach sie die Mauer der Isolation und bringt nun
ihr zweites Buch auf den Markt. Ein Buch, dass sich mit seinen literarischen Texten an die gesamte
Leserschaft wendet, denn die enthaltenen Texte sind eine Auseinandersetzung um die Möglichkeit der
Bewahrung seiner eigenen seelischen Identität bzw. um deren Verlust in unserer modernen Gesellschaft.

Die Autorin entwirft in ‚Wanderstedt’ das Bild einer Stadt, in der die Bewohner versuchen, ihr
Seelenleben zu schützen.
„Die Stadt Wanderstedt liegt in der Mitte einer Landschaft, die sich jeder vorstellen kann. Ihre Größe ist
beliebig und hängt vom Betrachter ab. Die Höhe über dem Meeresspiegel, die Nähe zum Äquator und zu
den Polkappen ist nicht eindeutig und veränderbar in Bezug auf Klima und Jahreszeit. Alles hängt von
jedem ab, wie es nun einmal so ist auf der Welt – in Wanderstedt in besonderem Maße.“

Selbst kranke oder zerstörte Seelen vermögen sie wieder herzustellen, gewähren Nichtwanderstedtern
zur Rettung ihrer Seelen sogar Asyl. Um eine solche Konstruktion zu entwerfen, bedarf es auch der
Definition dessen, was eigentlich eine kranke oder zerstörte Seele ist, wie sich diese in Bezug auf die
Zeit, den Raum und vieles andere verhält. Neben zahlreichen kurzen Prosatexten von hoher Originalität
enthält das Buch auch zwei dialogische Texte, die von einer solchen Intensität sind, dass sie alleine
bereits die Lektüre des Buches lohnen.


Januar 2006:
Die Geschichte "Das Baumweiblein" aus diesem Buch hat den 2. Platz beim
Literaturwettbewerb des Jagdvereins "Weiberrevier.com" belegt

November 2006:
Die Geschichte "Magst du November" aus diesem Buch ist Preisträger beim
Literaturwettbewerb des Plattform Manfred Wrobel  belegt


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